NEUE GESELLSCHAFT

Erfahrungen und Nachrichten

Congresso-2014

 

Vom 12. bis 16. Februar finden sich in Castelgandolfo bei Rom die Sekretariate der Bewegung Neue Gesellschaft aus aller Welt zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Es wird eine entscheidende Begegnung sein, bei der die Ergebnisse der Arbeit des vergangenen Jahres zusammengetragen werden und ein Ausblick in die Zukunft erfolgt, verbunden mit einem Auftritt von Maria Voce.

Am 12. Februar beginnt in Castelgandolfo der jährliche Kongress der weltweiten Sekretariate der Bewegung Neue Gesellschaft. Man erwartet über 200 Teilnehmer aus ganz Italien, Europa sowie allen fünf Kontinenten.

Dieses Jahr wird der Fokus auf dem Bereich der Gesundheit, des Sports und der Umwelt liegen. Das vergangene Jahr war reich an Initiativen, welche die Animatoren der Bewegung Neue Gesellschaft weltweit dazu gebracht hat, sich zusammen mit anderen Mitgliedern der Fokolarbewegung für diejenigen einzusetzen, die auch Papst Franziskus als „an den Rand gedrängt“ bezeichnet hat.

Welche Antwort kann die universelle Geschwisterlichkeit mit all ihren Ausprägungen und sozialen Aktionen auf die Probleme geben, die wir in unseren Städten finden?

Die Teilnehmer werden versuchen eine Antwort zu finden auf diese Frage, indem sie gemeinsam geistliche wie kulturelle Themen vertiefen aber auch Erfahrungen und „Best Practices“ miteinander teilen. Der zentrale Moment wird der Auftritt von Maria Voce sein, der Präsidentin der Fokolarbewegung, der für Donnerstag, den 13. Februar vorgesehen ist.

Ein afrikanisches Sprichwort lautet: «Wenn du schnell gehen möchtest, geh alleine. Wenn du weit gehen möchtest, geh gemeinsam mit anderen». Das ist ein wenig der tiefere Sinn der Geschichte von Achille Biffumbu aus Goma (Demokratische Republik Kongo), dem Initiator eines Projekts, um die Jugendlichen der Dörfer seiner Region darin auszubilden, ihr Land zu bewirtschaften und die Umwelt zu schützen. Seine Arbeit, die auch einige internationale gemeinnützige Organisationen mit einbezieht sowie die Gemeinden der Dörfer in der Nähe, beginnt aus ethischer, bildungs- und arbeitspolitischer und somit auch sozialer Sicht einen beachtlichen Einfluss auf die Bevölkerung vor Ort zu nehmen. Angetrieben vom Ideal der universellen Geschwisterlichkeit und gestützt durch eine tiefe professionelle Kompetenz, fördert Dr. Biffumbu so ein glaubwürdiges Modell der nachhaltigen Entwicklung seiner Stadt, das auch in anderen Regionen des Landes angewendet werden kann. 

Anne Marie Diggins, eine australische Ärztin, wird indes erzählen, wie sie es geschafft hat im Norden von Melbourne eine ganz besondere Praxis zu errichten: sie ist offen gegenüber den spezifischen Heilmethoden der Aborigines, die schon immer wegen ihrer Geschichte und Kultur ausgegrenzt und isoliert wurden und so auch schwierigen Zugang zu ärztlicher Behandlung hatten.

Darüber hinaus werden die Teilnehmer des Kongresses in Gruppen zusammenkommen, um herauszuarbeiten, welches die hauptsächlichen ökologischen und sozialen Herausforderungen in ihren Ländern sind, um gemeinsam einen Weg zu finden, diese anzugehen.

 

Der Kongress endet am Sonntag, den 16. Februar im Gedenken an Igino Giordani, Mitbegründer der Fokolarbewegung und Pionier der Foklare im Einsatz für soziale Belange.

 

©Photo Copyright Riccio, Creative Commons License

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