NEUE GESELLSCHAFT

Nachdenken über die Stadt

Was bedeutet es, im Zeitalter des “Globalen Dorfes“ für die Stadt zu leben und zu arbeiten? Aus dem Blickwinkel der weltweiten Geschwisterlichkeit finden sich hier Beträge von Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen über die Beziehung, die zwischen Stadt und Geschwisterlichkeit besteht: Von der Wirtschaft bis zum Sport, von der Politik über die Gerechtigkeit bis hin zu den Kommunikationsmitteln und anderes mehr. Kleinere und größere Hinweise, die den Einzelnen und die Gemeinschaft zum Nachdenken anregen sollen und zu verstehen helfen, welche Schätze uns umgeben.

Welttag des Migranten und Flüchtlinge 2016

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Einen Flüchtling aufnehmen, bedeutet Gott aufnehmen. Das schreibt Papst Franziskus in seiner am Donnerstag veröffentlichten Botschaft zum Welttag des Migranten und Flüchtlings vom 17. Januar 2016. 

 

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Ansprache von Papst Franziskus beim Welttreffen der Volksbewegungen

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Es war die Ansprache eines Hirten und eines Volkstribunen, es wurde eine Anwendung von Laudato Si’ auf die Gegenwart Lateinamerikas - aber auch eine klare Vergebungsbitte für die Sünden und Verbrechen von Christen während der so genannten Eroberung Lateinamerikas. In seiner langen Ansprache beim Welttreffen der Volksbewegungen in Boliviens größter und wohlhabendster Stadt Santa Cruz della Sierra brachte Papst Franziskus all die Themen in einen Zusammenhang, die er bisher einzeln angesprochen hatte, und die vor der Reise wiederholt in Ansprachen und Texten eingeflossen waren. 

 

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Benedikt XVI historischen Rede in Berlin

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Wir dokumentieren die Rede Papst Benedikts XVI. vor dem Deutschen Bundestag im Wortlaut.

Klicken pdf Sie hier , um die vollständige Rede von Papst Benedikt XVI zu lesen.

Klicken Sie hier, um das Video anzuschauen.

100 Tage bis Europa

Elezioni-Europee

 

 

Interview mit Patrizia Mazzola und Letizia De Torre, weniger als 100 Tage vor den nächsten Europawahlen.

Von Paolo Balduzzi

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Hoffnungszeichen im Leben von Franco/2

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Kann man eine Stadt zum Leben erwecken, wenn alles zusammenzubrechen scheint? Darüber tauschen wir uns mit Franco Gallelli aus. Er berichtet, wie er sich mit einer Gruppe gemeinsam für weltweite Geschwisterlichkeit vor Ort dafür  engagiert.

(Teil II)

Paolo Balduzzi

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Kommunikation im Dienst einer authentischen Kultur der Begegnung

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„Oft genügt es, durch die Strassen einer Stadt zu gehen, um den Kontrast zu sehen zwischen den Menschen, die auf dem Bürgersteig leben, und den funkelnden Lichtern der Geschäfte.“ Das schreibt Papst Franziskus in einer Botschaft zum Thema Medien, die der Vatikan an diesem Donnerstag veröffentlicht hat. „Wir haben uns so an all das gewöhnt, dass es uns nicht mehr beeindruckt.“

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Hoffnungszeichen im Leben von Franco/1

Franco-Gallelli

 

 

Kann man eine Stadt zum Leben erwecken, wenn alles zusammenzubrechen scheint? Darüber tauschen wir uns mit Franco Gallelli aus. Er berichtet, wie er sich mit einer Gruppe gemeinsam für weltweite Geschwisterlichkeit vor Ort dafür  engagiert.

Paolo Balduzzi

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Konvention der Sozialinitiativen von Südamerika: Interview mit Giuseppe Dipietro

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Giuseppe Dipietro
, Mitglied der Kommission für Sozialinitiativen der Bewegung Neue Gesellschaft, nahm vom 18.-27. Oktober in der Region Sao Paolo, Brasilien, an der ersten Zusammenkunft der Sozialinitiativen von Südamerika teil. Sie orientieren sich an den Werten der weltweiten Geschwisterlichkeit, wie die Fokolar-Bewegung sie vorschlägt.

Hier ein Telefoninterview mit ihm daheim in Ispica, Provinz Ragusa:

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Unterkategorien

Wirtschaft und Arbeit

Unsere Gesellschaft besteht aus Menschen, die rund um die Uhr Beziehungen gestalten: in der Familie, an Orten der Begegnung, am Arbeitsplatz, wo sie sich mit Kreativität und Kompetenz für das „Gemeinwohl“ einsetzen. In den Bereichen Wirtschaft und Arbeit kann jeder Einzelne seinen menschlichen und geistlichen Reichtum in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Sie sind in besonderer Weise für die Herausforderung geeignet, auf die Bedürfnisse und Nöte den Möglichkeiten und Gelegenheiten entsprechend einzugehen.

 

Ethnien und Kulturen

Oft spricht man von Erziehung zu Weltweite und Interkulturalität als Wege zur Überwindung von Vorurteilen. Weltweite Geschwisterlichkeit als Kategorie des Denkens und sozialen Handelns führen noch einen Schritt weiter. Sie macht die Verschiedenheit als Wert bewusst, den wir miteinander teilen und mit dem wir zum Wohl aller „arbeiten“ können, sowohl auf der Ebene des Denkens wie der Erfahrungen.

Sozialethik

Die Beziehung zwischen Spiritualität und Engagement in der Gesellschaft wird in der Sozialethik zusammengefasst. Die geistliche Entwicklung führt eine Person zu verantwortlichem Handeln in allen Bereichen. Im Evangelium sowie in den heiligen Schriften der anderen Religionen wird dies in der sogenannten Goldenen Regel formuliert: „Behandle den Anderen, wie du selbst behandelt werden möchtest.“ Dieser Vorschlag einer Gesellschaftsethik lässt sich gut in der konkreten heutigen Situation umsetzen.

Gesundheit und Ökologie

Das „Gemeinwohl“ als Wohlbefinden des Einzelnen zu sehen, ist ein überzeugender Schlüssel, um bis dahin nicht vorstellbare Lösungen zu finden; ebenso führt es dazu, Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität, auch aus ökologischer Sicht, auszutauschen. Vom Globalen biszum Lokalen führt der Einsatz für Gesundheit und psychisches Wohlbefinden zu einem positiven Leben in einer besseren Gesellschaft.

Gesellschaft und Kunst

Zwischen Raum und Gesellschaft besteht eine tiefe Verbindung: Das Ambiente, in dem wir arbeiten, wohnen, uns vergnügen beeinflusst auch die Qualität unserer Beziehungen und damit die Lebensqualität des Einzelnen entscheidend. Aus der Sicht der Geschwisterlichkeit können Beziehungen und Schönheitsbedürfnis der Bewohner uns zu Lösungen und Ideen inspirieren, in deren Zentrum der ganze Mensch steht. So kann ein „Haus“ eingerichtet werden, das allen gehört.

Erziehung und Kultur

Die menschliche und kulturelle Schulung des Einzelnen und der Gemeinschaft bildet einen Grundreichtum für die Gesellschaft. Wenn die Geschwisterlichkeit aus Sicht der Pädagogik eine Kategorie des Denkens und des Handelns ist, kann sie Impuls für ein ganzheitliches Forschungsmodell sein, das die enge Beziehung zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wort und konkretem Leben verdeutlicht. Die Idee des Gemeinwohls hängt ja auch vom Menschenbild ab, das ihm zugrunde liegt.

 

Kommunikation und Medien

Kommunikation gehört zum Menschsein. Die Medien sind Werkzeuge der Gegenseitigkeit, die jede Beziehung von Person zu Person, Kultur und Kultur wachsen und reifen lässt; auf dem Weg der Menschheit fördert sie die persönliche und gemeinschaftliche Suche nach Wahrheit und Sinn.

Politik und Verwaltung

Die Politik bemüht sich, Bedürfnisse und Ressourcen einer Gesellschaft miteinander zu vermitteln, sucht die Synthese zwischen ihren aktiven Kräften, ermutigt das Wirken der Vereinigungen, ordnet in ihren vielfältigen Aspekten das Leben ihrer Bürger. In der Perspektive einer geeinteren Welt setzt sich die Neue Gesellschaft dafür ein, dass sich jeder Bürger politisch aktiv einbringt, das soziale Band erkennt, das die Schicksale der Einzelnen und der Völker verbindet. Dieses Projekt fördert die Geschwisterlichkeit als politische Kategorie. Man bemüht sich um Realisierung  ihrer unverzichtbaren Leitlinien: Würde der Person, Freiheit, Gleichheit, Subsidiarität, Gerechtigkeit. 

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