Progetto Città
   
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bildung in der Stadt

Bildung in der Stadt

Ein Gefühl zu entwickeln für die Stadt bedeutet zum Gemeinwohl befähigen. Die Bildung des Einzelnen ist ein fundamentaler Wert für jedes Volk .und für das Leben der Stadt. Wenn aus pädagogischer Sicht die Geschwisterlichkeit Gedankengut und Handlungsmaßstab aller wird, kann sie zu einem einheitlichen Studienmodell werden und Theorie und Praxis, Wort und Tat zu einander führen.
Das Gemeinwohl mit allen Komponenten hängt voll und ganz von der Sicht des Menschen als Person ab.

 

Ganz meine Stadt 2


Tuttalamiacitta4

Die Stadt als privilegierte Form des Zusammenlebens, entstanden aus einem freiwillig geschlossenen Pakt zwischen den Einwohnern. Aber wie entwickelt sich im Bogen des Lebens die Erfahrung, Stadtbewohner zu sein? Wie macht man Politik in einer Stadt? In einer Rede an Jugendliche versucht eine Lehrerin, erste Antworten zu geben.

 

Von Ilaria Pedrini- Trient (Italien)



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Ganz meine Stadt 1

tuttalamiacitta1

 

Die Stadt als privilegierte Form des Zusammenlebens, entstanden aus einem freiwillig geschlossenen Pakt zwischen den Einwohnern. Aber wie entwickelt sich im Bogen des Lebens die Erfahrung, Stadtbewohner zu sein? Wie macht man Politik in einer Stadt? In einer Rede an Jugendliche versucht eine Lehrerin, erste Antworten zu geben.

 

 

Von Ilaria Pedrini- Trient (Italien)*



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Aphorismen/5

Aforismi52

 

 

"Ich bin ein Bürger, nicht von Athen oder Griechenland, sondern ein Bürger der Welt".

(Sokrates, griechischer Philosoph)

"Wir laufen Gefahr, unsere Städte zu Orten werden zu lassen, in denen die Geschäfte gedeihen, aber das eigentliche Leben verloren ist".

(Hubert Horatio Humphrey)

 

 

 

 

Aforismi51

 

"Die Stadt ist Lehrmeisterin des Menschen".

(Simonide de Ceo, griechischer Philosoph)

"Die Stadt ist nicht nur eine Anhäufung von Ziegeln, sondern jenes seltsame Etwas, das die Beziehungen zwischen den Menschen sind".

(Italo Calvino)



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Aphorismen/4

Mercoledì 28 Aprile 2010 09:59

George-Simmel

 

"M,an muß kaum daran erinnern, dass die Metropolen die wahren Bühnen dieser Kultur sind, die, die jedes persönliche Element übersteigt und bedroht. Hier, in den Bauwerken und an den Orten der Unterhaltung, in den Wundern und in den Einrichtungen einer Technik, die die Entfernungen überwindet, in den Formungen des gemeindlichen Lebens und in den sichtbaren Institutionen des Staates äußert sich eine Fülle des kristallisierten und unpersönlich gewordenen Geistes, der so überwältigt, dass die Persönlichkeit ihm gegenüber sozusagen nicht standhalten kann. Einerseits wird das Leben extrem leicht gemacht, denn von allen Seiten werden Anreize, Interessen, Zeitvertreibe geboten, die den Menschen in einen Strom hineinziehen, in dem eigene Schwimmbewegungen kaum noch notwendig zu sein scheinen. Andererseits besteht das Leben immer mehr aus diesen unpersönlichen Inhalten und Darstellungen, , die dazu neigen, die Färbungen und innersten Abneigungen des Einzelnen auszuschalten.  So muss das Persönlichste der Person, um sich zu retten, äußerste Einzigartigkeit und Besonderheit beweisen. Es muss übertreiben, um sich Gehör zu verschaffen, auch vor sich selbst".

(Georg Simmel, Philosoph und Soziologe)

robert-park

 


(…) "Die Stadt ist mehr als eine Masse von einzelnen Menschen und sozialen Diensten wie Straßen, Gebäuden, Laternen, Verkehrsmittel etc.; sie ist auch mehr als eine Konstellation von Institutionen und Verwaltungseinrichtungen wie Gerichten, Krankenhäusern, Schulen, Polizei, und Funktionären unterschiedlicher Art.  Die Stadt ist eher ein Geisteszustand, ein Korpus aus Sitten und Gebräuchen sowie Traditionen, von Haltungen und Gefühlen, die innerhalb dieser Sitten und Gebräuche organisiert und durch diese Tradition weitergegeben werden".

(Robert Park, Soziologe)





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Aphorismen/3

martini

 

"Die Zukunft der Stadt hängt vielmehr von den Sitten und Gebräuchen sowie der Kultur der Bürger ab als von der Schönheit ihrer Gebäude und dem Funktionieren ihrer Institutionen".

(Kard. Martini, Abschiedsrede an die Stadt Mailand, 28. Juni 2002)

 

 

 

 

lapira

 

"Was wäre denn die Menschheit ohne (die Städte), diese wesentlichen Zentren der zivilisierten Welt, diese ‚lebendigen Einheiten’, in denen sich die wesentlichen Werte der vergangenen und zukünftigen Geschichte treffen?"

(Giorgio La Pira, 1954)

 


 

 

 

 

"Eine Stadt wird nicht entworfen, sie wird von allein. Es genügt, ihr zuzuhören, denn die Stadt ist der Reflex vieler Geschichte".

(Renzo Piano)



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