NEUE GESELLSCHAFT

die Ursprünge


„ Das Projekt Stadt ist ein Weg, der, einmal begonnen, erst mit einer geeinten Welt enden wird“. Mit diesen Worten hat Chiara Lubich (1920 – 2008), Gründerin der Fokolar -Bewegung, dieses Projekt angekündigt und definiert. Im Anschluss an das weltweite Familyfest  2005 unterstrich sie: „Der nächste Schritt nach der Familie wird die Stadt sein. Und nach der Stadt werden es die Völker sein und dann die geeinte Welt“.
Der von ihr und ihren ersten Gefährtinnen initiierte Weg begann während des zweiten Weltkrieges in Trient. Unter dem Bombenhagel, der alles vernichtete, Häuser, Lebenspläne, machten sie die Entdeckung, dass es ein Ideal gibt, das niemals zerstört wird: Gott, Gott, der im Evangelium verkündet wird.

Diese Entdeckung hatte zur Folge, dass sie ihr Augenmerk sofort auf die Armen lenkten, und von ihnen gab es viele. Sie wollten dazu beitragen, „das soziale Problem von Trient zu lösen“.

Seitdem, und bis heute, ist die Wirklichkeit der „Stadt“ für Chiara und die Bewegung bedeutsam. Gemeinsam verbrachte Ferien, die in den 50er Jahren in den Dolomiten stattfanden, erhielten den Namen „Mariapoli“, Stadt Marias, der Versuch eines Zusammenlebens, für das ein einziges Gesetz gilt, die gegenseitige Liebe. Heute gibt es jährlich einige Hundert Mariapolis überall auf der Welt.
Zudem gibt es die ständigen Mariapolis, 34 Modellsiedlungen rund um den Erdball, kleine Städte, die offen sind für jeden, der gelebtes Evangelium in einer bürgerlichen und religiösen Gemeinschaft erfahren möchte.
Chiara sind 19 Ehrenbürgerschaften verliehen worden. Sie sind Ausdruck für den besonderen Wert, den die Bewegung der Rolle der Stadt beimisst.
In der Folge dieser Auszeichnungen sind in einigen dieser Städte eigene staatsbürgerliche Projekte entstanden, die sich an der universalen Geschwisterlichkeit orientieren: „Trento Ardente“, „Roma Amor“, „Praga d’Oro”, „Genova La Lanterna”, „Fontem Regale”,… .
Die Zeitschrift der Bewegung erhielt ihren Namen, „Neue Stadt“, 1956. Sie besteht heute aus 37 Ausgaben in 22 Sprachen. Die 25 Verlagshäuser arbeiten auf dem Gebiet der Information und der Kultur mit Blick auf die Stadt als Modell für eine geeinte Welt.

Die Entdeckung der Worte des Evangeliums im Licht einer kollektiven Spiritualität, konkret gelebt durch die Mitglieder der Bewegung, ist der Ausgangspunkt zu einem sowohl individuellen als auch gemeinschaftlichen Lebensstil, zu einem Weg, der sich für alle öffnet, für Laien und Ordensleute, auf dem sich der eigene Lebensplan und der gemeinsame Aufbau einer „Zivilisation der Liebe“ realisieren kann.
Mit dieser Sicht hat Chiara bereits 2006 den Blick auf das Projekt Stadt gewandt und gesagt: „Es wird die Heiligkeit sein, die in die Gesellschaft eindringt.“(vgl. Röm 7)
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