NEUE GESELLSCHAFT

Quellen

Die Faszination des Arbeitens und Lebens in einer Stadt ist den Menschen über alle Zeitalter hinweg gemeinsam. Schon immer haben sich Schriftsteller, Künstler, Philosophen und Wissenschaftler dem Thema Stadt gestellt. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich vor allem auf die Qualität der Beziehungen, das persönliche Wohlbefinden in den unterschiedlichen Situationen, die das Leben in der Stadt hervorbringt. Mit ihrer Hilfe entdecken wir erneut, wie aktuell unser Einsatz ist.

Tagesheimschule in einem sozialen Brennpunkt von Columbus (Ohio)

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Austin Taliaferro  erzählt eine zweite Geschichte aus Living City, November 2010: Er berichtetvon seinen Dienststunden in einer Tagesheimschule in einem sozialen Brennpunkt von Columbus, seiner Beziehung zu den Kindern aus schwierigen Verhältnissen. Hier hat er Gelegenheit seine SAtadt besser zu verstehen.


HIER der ganze Artikel

Die Nachbarn von nebenan

Living-City1Nov2010

Aus „Living City“ November 2010 ein Bericht von Rose Mary C, USA. Es geht um Verleumdung unter Nachbarn, wie sie viele Menschen im Alltag erfahren, aber auch um Verzeihung und Versöhnung.

 

HIER der ganze Artikel.

Asterix-Stadt

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Die folgende Geschichte beginnt an einem Abend mit Donner und Regen in irgendeinem römischen Bus.  Nein, fangen wir noch einmal neu an: Sie beginnt in Tagab, einem Bergdorf in Afghanistan, wo Hunger, Kälte und Angst Reisegefährten jeder Familie oder jedes Jugendlichen sind, der ins Leben hinaus möchte.

Oft sind sie der Grund für Verschwinden und Flucht, um irgendwo anders einen Landeplatz zu suchen. Vier Halbwüchsige machen sich auf die Reise und im Dezember 2008 eine erste Zuflucht ausgerechnet in in jenem römischen Bus.

 

Von Paolo Balduzzi, Rom

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Können wir Städte zum Glücklich-Sein entwerfen?

Enrique-Penalosa

Ein interessanter Artikel erschien auf Englisch in dem Blog Shareable cities.

Enrique Penalosa war drei Jahre Bürgermeister von Bogota, Kolumbien. Aus seiner politischen Erfahrung bis 2001 leitet er eine Botschaft ab, die er mittlerweile in der ganzen Welt verbreitet. Es geht ihm darum, wie heute die Lebensqualität für alle, die in Städten leben, verbessert werden kann.

Bestätigt von seinen politischen Erfolgen, möchte Penalosa sich als Leuchtturm der Hoffnung für Städte in Entwicklungs- und Schwellenländern sehen, die mit ihrer Armut und ihren Problemen in den nächsten fünfzig Jahren einen großen Teil der Weltbevölkerung werden aufnehmen müssen.


Penalosa benutzt Begriffe wie „Lebensqualität“ oder „soziale Gerechtigkeit“, um den Einsatz zu beschreiben, den Armen öffentliche Dienste erster Klasse und angenehme öffentliche Orte anzubieten; sie sind nur erste Beispiele für ein viel breiter angelegtes Projekt, damit Glück wirklich ein Allgemeingut werden kann, zu dem jeder Zugang hat.

Hier der vollständige Artikel.


Wachstumskritik oder grünes Wachstum?

carrello_spesaAm vergangenen Wochenende hatte ich Gelegenheit, auf dem Attac-Kongress “Jenseits des Wachstums” an einem Podium zum Thema “Markt, Plan, Solidarische Ökonomie” teilzunehmen.

Alle Referent_innen hatten zunächst Zeit für einen kurzen Input; also hatte ich mich angesichts des ausschweifenden Titels auf das Verhältnis zwischen Commons-Praxis und Wachstumsdebatte konzentriert und einige der folgenden Gedanken vorgestellt. Gute Resonanz im völlig überfüllten Hörsaal! Der ganze Kongress glänzte mit einem wahren Besucheransturm.

Lesen Sie hier weiter.

©  Photo Copyright Polycart, Creative Commons License

Vertrauen und Angst in der Stadt


Buenos-Aires

Das Buch des bekannten polnischen Soziologen stellt den Alltag der Menschen in Großstädten zur Diskussion. In der Ära des globalen Dorfes werden die großen Zentren zum Scheideweg zwischen Chance und Frustration, zwischen Entwicklung und Verfall, zwischen Glück und Angst. Einerseits zeigt sich eine Vielzahl von Problemen, andererseits ungeahnte Kreativität, damit sich die Gesellschaft  „menschlicher“ gestalte".

 

Von Paolo Balduzzi (Übersetzung Eva-Maria Marold)

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Im faszinierenden Palermo bei der Entdeckung der Roma

Palermo

Ein Buch mit Erfahrungen von Menschen, die ein Volk kennen gelernt haben und nicht mehr als Bedrohung der eigenen Identität sehen, sondern als ein „Gegenüber“. Dieser “Andere” bittet um Anerkennung und um Zugehörigkeit als Bürger. Wir erfahren aus dieser wunderschönen Stadt Palermo vom Leben dieses Volkes, das sich Offenheit erwartet. Wie kommt es zum gegenseitigen Austausch von Nöten und Reichtümern? Auf den ganz normalen Wegen, die eine Gemeinschaft in jeder Stadt durchläuft.

Von Maddalena Maltese – Redaktion von Paolo Balduzzi

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Eingeweide - Schrei aus den Bannmeilen

„ Im Innersten der Städte gibt es sehr tiefe Wunden und Tränen, die uns versteinern lassen. Aber dort gibt es auch die Hoffnung, die uns leben lässt, und das ist vor allem die Liebe.“

So sagt der junge Schriftsteller afrikanischen Ursprungs, Rachid Djaidani zu seinem letzten Roman, der jüngst in Italien veröffentlicht wurde, von Typen vom Bahndamm mit dem Titel „Eingeweide - Schrei aus den Bannmeilen.“

Die Geschichte des kleinen Lies besteht aus Diskriminierung, aus dem harten Leben in der Pariser Bannmeile, wo die kantige und bittere Wirklichkeit für jeden Menschen
normale Träume zunichte zu machen droht.
Dann geschieht die Kehrtwende, die die Möglichkeit zu einem Leben andeutet.
Der Roman ist die mitreißende Suche nach Wahrheiten und Schönheiten, von einer Befreiung für sich selbst und für die anderen, die den Leser an einer schwierigen Realität teilnehmen lassen, die vielen Vorstädten gemeinsam ist, jedoch keinen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.
Denn „ im Dschungel der Bannmeilen wachsen auch Blumen.“

Wir empfehlen beigefügtes Interview mit Djaidani in der italienischen Tageszeitung
„Avvenire“, vom 9. Dezember 2009.



Paolo Balduzzi
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